Linguistische Universalität und Relativität als Rechtfertigung und Problemquelle des Übersetzens. Eine Neuinterpretation der Beziehung zwischen Sprache, Denken und Übersetzen.

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Die Sprache ist eine der kennzeichnendsten Eigenschaften des Menschen. Obwohl auch die meisten Tiere eine Art Sprache anwenden können, ist keine dieser ‘Tiersprachen’ mit der des Menschen zu vergleichen. Die menschliche Sprache ist komplex und sogar unbegrenzt. Sie ist nicht nur, wie bei den Tieren, ein Mittel zur Kommunikation, aber sie ist auch ein Schöpfer des Denkens. Diese letzte Idee ist eine relativ junge Idee, die sich aus den Forschungen der letzten zwei Jahrhunderten ergeben hat. Mittlerweile ist die Idee der ‘linguistischen Relativität’ allgemein anerkannt. Aber man streitet noch darüber, in welchem Maße diese Relativität besteht. In dieser Arbeit wird die Beziehung zwischen Sprache, Denken und Übersetzen untersucht. Die Arbeit besteht aus zwei Teilen; im ersten Teil wird die Beziehung zwischen Sprache und Denken erklärt, im zweiten Teil werden die Einflüsse dieser Beziehung auf das Übersetzen und dessen Problematik besprochen.

Keywords

Linguistische Relativität; Linguistische Universalität; Sapir-Whorf-Hypothese; Sprachrelativismus; Übersetzen; Übersetzungsproblematik

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